BB HolzkonzeptHolzbau · Berlin
Holzbau in Berlin

Dachaufstockung Berlin

Dachaufstockung Berlin schafft eine zusätzliche Ebene auf einem bestehenden Gebäude. Ob Holz dafür geeignet ist, entscheidet die gemeinsame Prüfung von Bestandsstatik, Erschließung und geplanter Nutzung.

Ihr Holzbauvorhaben

Beschreiben Sie kurz, was Sie planen. Alle sichtbaren Felder sind erforderlich.

Eine weitere Ebene verändert das ganze Gebäude

Eine Aufstockung setzt ein neues Geschoss auf vorhandene Wände und Decken. Beim Dachgeschossausbau wird dagegen das bereits vorhandene Dachvolumen genutzt. Der Unterschied betrifft nicht nur die Fläche: Eine neue Ebene kann Gebäudehöhe, Rettungswege und brandschutztechnische Einordnung verändern. Diese Fragen gehören vor einen fertigen Entwurf.

Holz kann ein vergleichsweise leichtes Tragwerk ermöglichen. Daraus folgt jedoch keine automatische Eignung des Bestands. Die Bestandsstatik muss den gesamten Lastweg bis zu den Fundamenten erfassen. Zusätzliche Nutzlasten, Windbeanspruchung und neue Dachlasten zählen ebenso wie das Eigengewicht. Der Ratgeber zu den Voraussetzungen einer Aufstockung erläutert, welche Unterlagen dafür nötig sind.

Brandschutz und Erschließung früh mitplanen

Eine zusätzliche Wohnung braucht eine funktionierende Erschließung. Ob eine neue Wohnung entsteht oder eine vorhandene Wohnung intern erweitert wird, beeinflusst das Erschließungs- und Trennungskonzept. Gebäudehöhe und Nutzung können die Gebäudeklasse und damit Bauteilanforderungen verändern; die Einordnung ist projektbezogen zu prüfen. Vorhandene Treppen, Zugangssituationen und Rettungswege müssen zum neuen Nutzungskonzept passen. Leitungsdurchführungen, Anschlüsse an den Bestand und die Bauteilanforderungen sind Teil eines abgestimmten Brandschutzkonzepts. Die Fachpublikation zu Brandschutzkonzepten für Aufstockungen behandelt diese Zusammenhänge.

Auch Schallschutz an der neuen Geschossdecke ist eine Systemfrage. Ein geeigneter Bodenaufbau reicht nicht aus, wenn seitliche Übertragungswege und Anschlüsse unberücksichtigt bleiben. Deshalb sollten Tragwerk, Ausbau und Installationen gemeinsam geplant werden.

Das offene Dach ist eine eigene Bauphase

Wenn das alte Dach entfernt wird, verliert der Bestand vorübergehend seinen Regenschutz. Die Montagelogistik muss deshalb Anlieferung, Kranstandort, Elementreihenfolge und ein belastbares Wetterschutzkonzept verbinden. Vorgefertigte Bauteile allein sind kein Schutz gegen einen Wetterwechsel. Das Feuchtemanagement während der Bauphase beschreibt, warum Schutzmaßnahmen und Kontrollen eingeplant werden müssen.

Bei engem Grundstückszugang können Elementgröße und Montageverfahren den Entwurf beeinflussen. Klären Sie außerdem, welche Räume während der Arbeiten weiter genutzt werden und wer provisorische Abdichtungen kontrolliert. Diese Leistungen sollten im Angebot sichtbar sein.

Bestandsdaten statt bloßer Flächenwunsch

Benötigt werden Bestandspläne, vorhandene statische Unterlagen, Fotos, Gebäudehöhen und Angaben zur gewünschten Nutzung. Beschreiben Sie bisherige Umbauten und erkennbare Schäden. Ohne diese Daten lässt sich ein Flächenwunsch skizzieren, aber noch keine gesicherte Aufstockungslösung festlegen.

Vom Vorhaben zu den nächsten Schritten.

Hilfreich sind Angaben zum Gebäude, zur gewünschten Nutzung und zum aktuellen Planungsstand. Auch offene Fragen können Sie in Ihrer Anfrage beschreiben.

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Beschreiben Sie kurz, was Sie planen. Alle sichtbaren Felder sind erforderlich.